Partizipative Schulentwicklung mit Design Thinking

Schule von morgen heute gestalten

Unsere Inhalte:

Schulen stehen vor vielfältigen Herausforderungen: veränderte gesellschaftliche Anforderungen, neue pädagogische Konzepte, heterogene Lerngruppen und der Anspruch, Schule als lernenden, lebendigen Ort weiterzuentwickeln. Schulentwicklung ist dabei ein zentrales Instrument – wird in der Praxis jedoch häufig als abstrakt, theoretisch oder wenig anschlussfähig an den schulischen Alltag erlebt. Das erschwert Identifikation, Beteiligung und nachhaltige Umsetzung.

Das Projekt „Schule von morgen heute gestalten – Partizipative Schulentwicklung mit Design Thinking“ setzt genau hier an. Es unterstützt Schulen dabei, Schulentwicklungsprozesse konkret, partizipativ und zukunftsorientiert zu gestalten – gemeinsam mit den Menschen, die Schule täglich erleben und prägen.

Schulentwicklung erlebbar machen

Im Mittelpunkt des Projekts stehen moderierte Workshops mit Schüler*innen und/oder Lehrkräften. Gemeinsam bearbeiten die Teilnehmenden zentrale Fragen der Schulentwicklung, zum Beispiel:

  • Wie wollen wir lernen und zusammenarbeiten?
  • Wie können Lernräume wie Klassenzimmer, Fachräume oder Schulhöfe gestaltet sein, damit sie gutes Lernen und Wohlbefinden fördern?
  • Welche Bedingungen braucht es für ein respektvolles, wertschätzendes Miteinander?
  • Wo erleben wir Herausforderungen im Schulalltag – und wo liegen Entwicklungschancen?

Die Teilnehmenden bringen ihre eigenen Erfahrungen, Perspektiven und Bedarfe ein und werden aktiv in den Entwicklungsprozess eingebunden. Schulentwicklung wird so nicht „verordnet“, sondern gemeinsam gestaltet.

Arbeiten mit Design Thinking: Von der Idee zur Umsetzung

Methodische Grundlage des Projekts ist der Design-Thinking-Ansatz. Er verbindet ein klares, strukturiertes Vorgehen mit kreativen Arbeitsphasen und fördert lösungsorientiertes Denken.

Ausgehend von der Analyse konkreter Herausforderungen des Schulalltags entwickeln die Teilnehmenden Ideen, diskutieren unterschiedliche Lösungsansätze und übersetzen diese in konkrete Vorschläge und erste Prototypen. Dabei stehen Realisierbarkeit und Anschlussfähigkeit stets im Fokus.

Der Design-Thinking-Prozess ermöglicht es, auch komplexe Fragestellungen der Schulentwicklung verständlich und greifbar zu machen – und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Schule orientieren.

Wirkung und Mehrwert für Schulen

Das Projekt stärkt eine Kultur der Beteiligung und Mitgestaltung und fördert zentrale Zukunftskompetenzen. Schüler*innen und Lehrkräfte erleben, dass ihre Perspektiven ernst genommen werden und sie aktiv zur Weiterentwicklung ihrer Schule beitragen können.

Ihr Mehrwert als Schule:

  • Partizipative Schulentwicklung mit Schüler*innen und Lehrkräften
  • Konkrete, umsetzungsnahe Ideen für Schul- und Lernräume
  • Stärkung von Kreativität, Problemlösekompetenz und Eigenverantwortung
  • Förderung von Identifikation und Mitgestaltung innerhalb der eigenen Schule
  • Altersübergreifende Zusammenarbeit möglich
  • Direkte Anschlussfähigkeit an bestehende Schulentwicklungsprozesse
  • Nutzung und Weiterentwicklung der Ergebnisse im Rahmen des Startchancen-Budgets

Die erarbeiteten Ergebnisse sind bewusst umsetzungsorientiert angelegt und können direkt in schulische Entwicklungsprozesse, Steuergruppenarbeit oder Projektphasen eingebunden werden.